Syrisches Essen

Wenn man ein Geburtstagsgeschenk einlöst…catha-fotografiert

Ende Oktober feierte die liebe Catha Ihren Geburtstag. Sie meinte, dass ich ruhig zwei meiner neuen syrischen Freunde mitbringen könnte und so überlegten wir, was wir ihr schenken könnten. Da ich meine Freunde und Instagram Abonnenten schon seit einem Jahr mit Fotos von syrischem Essen zubombe, kam mir die Idee ein Gericht zu verschenken. Ich bezahlte alles und die Jungs kochten. So trafen wir uns bald darauf bei Catha, um unseren Gutschein einzulösen. Schon bei den Vorbereitungen hatten wir alle viel Spaß und unterhielten uns über Gott und die Welt. Das Gericht, welches ein typisch syrisches Abendessen war, wurde auch sehr dekorativ angerichtet. Und wir waren uns alle einig: es war wie immer extrem lecker. Vielleicht lag das auch an meinen selbstgemachten Makdous. makdous

Das Rezept hatte ich übrigens bei YouTube gesehen. Catha hat unser Essen offensichtlich genossen und ich denke, dass unser Geschenk sehr gut angekommen ist. Danke an Mostafa und Roshdi für das leckere Gericht und Euch allen für den schönen Abend.pfefferminzedies-und-dasanruehrenkichererbsenradieschenquarkruehreibrot-bratenfattet-hummusessenessen1essen2essen3
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Art.Fair Cologne 2016

Wenn man sich ein letztes Mal in Köln trifft…bodenfoto

Ich bin von größeren Messen schnell angeödet. Besonders die Aussteller, die einen abschätzend bewerten und nur den höchstmöglichen Verkauf ihrer Werke im Blick haben, langweilen mich. Ich habe viel mehr die kleinen Messen für mich entdeckt. Hier kommt man als Besucher schnell mit den Ausstellern ins Gespräch und kann sich mit den Künstlern über Gott und die Welt unterhalten. Daher freute ich mich riesig, als ich von der lieben Isabella Sedeka, welche ich bei der Kölner Liste kennen gelernt hatte, die Einladung zur Art.Fair Cologne zugeschickt bekam.

Wie sagt man so schön in Köln: beim zweiten Mal ist es Tradition und ab dem dritten Mal schon Brauchtum. Deshalb durfte Catha natürlich nicht fehlen, da wir damit unsere x-te Kunstmesse gemeinsam besuchten. Wir schmiedeten direkt einen Plan, wie wir unseren Tag auf der Art.Fair verbringen wollten.

Es sollte der 26. Oktober sein, um gemeinsam die Messe unsicher zu machen. Wir liefen prompt in den falschen Eingang, bekamen dafür zum Empfang erstmal ein leckeres Warsteiner.

Mit nur einer freien Hand kann man nicht wirklich gut fotografieren, daher wanderten wir zunächst ziellos über die Messe und verschafften uns einen ersten Eindruck. Wie die Kölner Liste hat die Art.Fair Cologne mich erneut geflasht, denn ich habe mit so vielen Ausstellern wirklich interessante Gespräche führen dürfen. Es war toll bekannte Aussteller und Künstler zu treffen. Und natürlich haben wir auch beim Stand von Isabella vorbei geschaut (nochmal danke für die Karte). Uns wurde sehr oft gesagt, wie sympathisch die Kölner doch wären. Deshalb schmerzte es doch etwas, als ich hörte, dass die Messe nächstes Jahr in Düsseldorf stattfinden wird. Aber das wird für mich kein Hinderungsgrund sein, da die Art.Fair jetzt zu einer meiner Favoriten gehört. Meine erste (und in Köln leider auch letzte) Art.Fair war der absolute Hammer.kenny-huntersektglaesercatha-shootsdavid-uessemfin-daccall-me-frankcatha-shoot-jon-daviseliot-the-superemessfin-dacisabella-sedekaschuhejakob-tory-bardousebastian-wandlcatha-twin-sebastian-wandljonas-lerichekesimir-budenleitern1leiter-2niloufar-banisadrpatrick-bergsmaroland-schmitzrussell-westryo-katostylterry-rodgers

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Inspiration

Wenn Dismaland einen kreativ beeinflusst…shooting

…dann kommen am Ende Bilder zu einer DADA Ausstellung raus. So war es zumindest bei mir. Das SCHAU-FENSTER Künstlerforum, in dem ich Mitglied bin, befasste sich in diesem Jahr mit der DADA-Bewegung. Wegen dem 100jährigen Jubiläum der Kunstrichtung lag das ja nahe. Ich hatte mich im Studium schon etwas mit dem Dadaismus befasst, die Kunstform war mir daher nicht ganz unbekannt. Aber was könnte ich daraus machen?

Plötzlich war mir ganz schnell klar, in welche Richtung es gehen sollte. Ich finde den momentanen Rechtsruck in Deutschland mehr als erschreckend. Ich habe ihn richtig satt! Dass immer mehr meinen, in den Medien, den sozialen Netzwerken und sogar auf der Straße, etwas gegen Flüchtlinge sagen zu müssen. Sie so gleichgültig behandelt, dass alles Menschliche verloren geht.

Die Geschichten, die dahinter stehen, interessieren nicht mehr. Ich habe viele neue Freunde gefunden, die unter anderem aus Syrien kommen, und bin sehr in dem Thema drin. Ich bekomme einige private Schicksale hautnah mit. Wenn ich irgendwelche beschissenen Kommentare auf Facebook lesen, kommt mir direkt mein Essen wieder hoch. Irgendwie wirkt alles so ABGESTUMPFT. Jeder darf anscheinend alles sagen, ohne Ahnung zu haben. Der Krieg in Syrien oder anderen Ländern scheint irgendwie gar nicht mehr so grausam zu sein. Vielleicht liegt es daran, dass Syrien 3.744,8 km von uns entfernt ist, oder dass wir in einem Land leben, welches bisher von Terroranschlägen weitestgehend verschont geblieben ist.

Ich habe es nicht mehr ausgehalten und versuchte meine Empfindungen in zwei Bildern fest zu halten. Dazu fotografierte ich einen syrischen Freund, erarbeitete bunte und schwarze Buchstaben. Der Stil war inspiriert durch das von Banksy kreierte Dismaland, welches für 36 Tage seine Tore geöffnet hatte.

Während der Ausstellung habe ich einiges zu hören bekommen. Von „Klasse“, über „erschreckend“, bis hin zu „so kommt es mir auch gerade vor“. Meine Kunst wird nicht viel ausrichten können, das ist mir klar. Aber vielleicht regt sie ja den ein oder anderen dazu an, doch mal etwas genauer hinzuschauen.

Denn nicht alles was bunt erscheint, ist auch positiv. Es steht oft viel mehr dahinter.ausschneidenbuchstabenfarbe2farbebuntschwarz

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Laserpope – German Trashmovie

Wenn der Papst die Welt rettet…

Wie geil ist das denn? Ich bin ja ein riesiger Fan von Trashmovies und wer mich kennt, weiß auch, dass ich gerne mal über meine Religion lache. Sei es bei „DAS LEBEN DES BRIAN“ oder „DOGMA“ – um nur mal zwei zu nennen. Ich selbst sehe mich als gläubigen Christen, aber betrachte meine Religion auch kritisch. Ich finde, dass man nicht alles hinnehmen sollte und Kritik an der Katholischen Kirche üben darf. Genau das macht meiner Meinung nach der Film von Lukas Rinker, Laserope, sehr gut. Mit einer gehörigen Portion Trash verspricht der Trailer einiges. Zwar sind die die Schauspieler, bis auf Micaela Schäfer, mir eher unbekannt, aber das scheint nicht gegen die Qualität des Films zu sprechen. Vielleicht hat die deutsche Filmindustrie gerade eine kleine Nische entdeckt? Mit Sky Sharks oder Alien Tampon kamen zuletzt echt geile Trash Movies aus deutschen Landen. Ich bin sehr gespannt auf den Film und werde auf jeden Fall davon berichten.

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Kunstparcours 2016

Wenn die Kunst den Weiher erobert…staende

…dann ist wieder einmal Kunstparcours in Lechenich. 2015 war ich noch mit einem eigenen Pavillon vertreten gewesen, aber irgendwie bekam ich dadurch von den anderen Künstlern nicht viel  mit. Daher war mein Plan in diesem Jahr „nur“ meine 8 x 3 Meter Plane, welche ich für die Passagen entwickelt hatte, auszustellen. Nur: mein Plan ging überhaupt nicht auf. Sobald ich an der Plane stand, um nachzuschauen ob noch alles in Ordnung ist, kam ich mit so vielen Besuchern ins Gespräch, dass ich erneut nicht mehr weg kam. Aber es waren wieder einmal sehr interessante und inspirierende Begegnungen. Es kamen mich auch einige Freunde besuchen und zwischendurch schaffte ich es dann noch zu entwischen. So sah ich dieses Mal auch die anderen Stände und konnte mich mit anderen Künstlern unterhalten. Ich freue mich jetzt schon wieder sehr auf das nächste Jahr – dann hoffentlich ohne den kleinen Orkan der diese Jahr wütete. Meine Plane hatte ihn zum Glück schadlos überstanden.aufbauaufbauenaufbauen2vorbereitungenbild
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licht

saeulen
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Wo ist die Liebe?

Wenn die Neuauflage aktueller den je ist…

…sind die Black Eyed Peas zurück und starten mit einer Neuauflage ihres Hits „WHERE IS THE LOVE?“. Hierfür haben sie sich einige andere Stars ins Boot geholt: Von Justin Timberlake über Usher bis hin zu Jessie J, um nur einige zu nennen. Leider ist das Lied momentan aktueller den je. Mir selbst gefällt die Neuauflage sehr gut, sogar etwas besser als das Original von 2003. Aber macht Euch selbst ein Bild.

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Dick Pick

Wenn man mit dem besten Stück malt…

Wenn man „Dick Pick“ hört, denkt man vermutlich schnell an Fotos, auf denen ein Mann seinen Penis zeigt. Bei den „Dick Picks“ von Brent Ray Fraser führt das aber in die Irre. Er zeigt oder malt keine Bilder seines Penis, sondern mit ihm. Auch dies ist nicht ganz neu, aber Fraser macht es doch irgendwie anders. Er malt nicht nur recht gut, sondern zelebriert das Ganze als eine Show. Sein „Pinsel“ ist ja nur in einer Größe vorhanden, dennoch kann er Flächen und einzelne Linien damit recht gut zeichnen. Seine Bilder haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den Popart Werken von Roy Lichtenstein. Frasers kreative Entwicklung ist sehr ausgefallen. Hat er am Anfang nur Bilder mit seinem Penis (aus)gemalt, ist er jetzt auch zu Ganzkörperdrucken übergegangen. Durch die jeweils neue Ausrichtung seines Körpers, stellt er immer Unikate her.  Nicht nur die Schwulenszene ist auf ihn aufmerksam geworden, auch unter den amerikanischen Frauen sind seine Shows heiß begehrt; seine Werke gehen zu Höchstpreisen weg. Dabei ist es egal, ob die Bilder gemalt sind oder er Drucke seines Penis anbietet. Auf Instagram sind seine Bilder und Videos auch sehr beliebt. Die Muse scheint ihn auf jeden Fall extrem geküsst zu haben, anders kann ich mir seine kreativen Ergüsse jedenfalls nicht erklären. Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein, was er als Nächstes macht.

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PMDD 21

Wenn man Abschied nimmt…

Welch ein Tag… Eigentlich sollte es wieder ein ganz gewöhnlicher PMDD werden. Deshalb hatte ich mich auch schon auf die bereits 21. Ausgabe sehr gefreut. Seit einiger Zeit engagiere ich mich in der Flüchtlingsarbeit und fungiere als Pate eines syrischen Jugendlichen. Er entschied sich nun in seine Heimat zurückzukehren – und das am PMDD. Somit wurde es für mich ein Tag des Abschiedes, weshalb ich nun etwas später darüber berichte, denn er fiel mir sehr schwer. Aber immerhin hatte ich noch so viel Zeit wie möglich mit ihm verbracht. Das erste Mal Chatroulett gespielt, Mate getrunken, Shisha geraucht, viele böse arabische Wörter gelernt – eine Menge Spaß gehabt. Wie in den letzten neun Monaten seitdem er hier war. Ihm wünsche ich alles Gute für seine Zukunft. Auch wenn es gerade etwas schwerfällt, werde ich mich weiter engagieren. Auch solche Momente gehören zum Leben nun einmal dazu.shisha onshishamatechatroulettequalmguten morgenzähne putzenfrühstückHaare 2Haare 3steinwiesewilderdbenkirschenfeder symbolikgrablichtoma versorgenletzte Shishataschekarte verlorenjohannesbeerschorleschattenbusbildbearbeitungabendteegute nachtlesen

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Junge Kunst im Stadthaus 2016

Wenn alles einem künstlich erscheint…zuschauer1

…dann ist die neunte Auflage der JUNGEN KUNST IM STADTHAUS. Für die Ausstellung 2016 hatten wir uns für das Thema „künstlich“ entschieden. Dass es eine sehr gute Wahl war, bemerkten wir schon bei der Abgabe der eingereichten Arbeiten. Denn dieses Mal wurde offenbar sehr darauf geachtet, mit Bedacht an das Ganze heran zu gehen. Erneut haben wir von Fotografien über Malereien, zu Illustrationen und Plastiken, auch wieder unterschiedliche Gattungen der bildenden Kunst zum Ausstellen.

Es war für uns ein Leichtes zu entscheiden, wie wir was wo hängen. Die Vernissage war ein voller Erfolg, wobei „voll“ das richtige Wort ist. Nachdem unser Musikact (in diesem Jahr war es der Erftstädter Musiker JAMAL) gespielt hatte, genossen wir Organisatoren auch selbst die Ausstellung. Wer sich gerne die Werke der Jungen Erftstädter Künstler anschauen möchte, hat dafür noch am Samstag den 09.07.2016 Zeit. Dann öffnen wir noch einmal um 19:30 Uhr die Ausstellung und ab 20 Uhr beginnt an gleicher Stelle die Präsentation des neuen Buches der „Szene 93 Autoren“ mit einer Lesung mit Kurzgeschichten und witzigen Dialogen.aufbau1aufbau2aufbau3bilder betrachten2jamal3 jamal2 jamal1bilder betrachtenportrait1paarzuschauerzuschauer2

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Syrien, Kunst und Flucht Ausstellung

Wenn die Kreativität nicht unterzukriegen ist…ausstellung

In den letzten zehn Monaten habe ich eine beachtliche Menge an neuen Freunden gewonnen. Der Großteil davon kommt aus Syrien. So bin ich selbst auch relativ vertraut mit der aktuellen Situation und den Ängsten und Sorgen der hier lebenden Syrer. Für mich war es daher gar keine Frage, dass ich mir sehr gerne die Ausstellung „SYRIEN, KUNST UND FLUCHT“ im Kulturbunker in Köln-Mühlheim anschauen wollen würde.

Mit dabei war wieder die liebe Catha. Eigentlich war das Wetter viel zu schön, um drinnen zu sein, aber erstaunlicherweise war die Ausstellung dennoch sehr gut besucht.

Die Räumlichkeiten des Kulturbunkers waren mir vorher unbekannt gewesen, sind aber sehr geeignet für so eine Ausstellung. Einen Startpunkt der Ausstellung erkannten wir nicht, also entschieden wir uns, mit dem uns am nächsten hängenden Bild anzufangen. So gingen wir von einem Werk zum anderen, bis wir plötzlich auf welche stießen, die mir bekannt vorkamen. Nachdem ich Catha darauf aufmerksam gemacht hatte, dass die Bilder aussähen wie die von Rima Mardam Bey, bemerkte ich, dass sie auch anwesend ist. Wie klein die Welt doch wieder mal ist. Kennengelernt hatten wir uns im Schau-Fenster Künstlerforum in Erftstadt, als wir 2014 eine gemeinsame Ausstellung machten. Wir freuten uns über das Wiedersehen, unterhielten uns kurz und dann ging es weiter.

Nachdem wir den Großteil gesehen hatten, begann die eigentliche Eröffnung. Hier erfuhren wir, dass die Ausstellung auf Anregung von Jabber Abdullah entstanden war. Er ist auch sonst sehr engagiert. Jabber Abdullah organisierte ebenfalls die Demonstration „SYRER GEGEN GEWALT“ nach der Kölner Silvesternacht. Ihm halfen Larissa Bender, Zähren Alaqeel und Silke Forstmeter. Nachdem Jabber Abdullah die ersten Sätze in Deutsch gesprochen hatte, ging er ins Arabische über. So könne er sich momentan noch besser ausdrücken, begründete er den Sprachwechsel. Da Larissa Bender übersetzte, erfuhren wir, warum er Syrien verlassen hat. Aber wie es sich in der Kunst gehört, wurden nicht nur traurige Töne angeschlagen.

Nachdem dann die Ausstellung mit einem syrischen Buffet offiziell eröffnet war, gingen wir noch einmal in den letzen Raum. In der Hand syrisches Fingerfood, wollten wir uns noch einmal die Bilder von Razan Sabbagh genauer anschauen. Die hatten es uns nämlich sehr angetan.

Alles in allem eine wunderschöne Ausstellung, welche, wie ich gehört habe, gut besucht wurde. Das freut mich sehr, denn sie hat viele Zuschauer verdient!kulturbunker1kulturbunker2kulturbunker3fingerbodenali lohrin
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